Die Japan-Connection beim SC Freiburg bekommt Zuwachs: Keisuke Goto vom belgischen Erstligisten RSC Anderlecht wechselt zum SC Freiburg. An dem groß gewachsenen Angreifer waren die Breisgauer offenbar schon länger dran. Jetzt hat der Wechsel geklappt.
Nach WM-Fahrer Yuito Suzuki und dem kürzlich verpflichteten Mittelfeldspieler Rihito Yamamoto stößt mit Keisuke Goto ein weiterer Japaner zum Team von SC-Trainer Julian Schuster. Auch Goto steht aktuell im Kader Japans für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada.
Goto wechselte im Januar 2024 zunächst leihweise von seinem Jugendverein Júbilo Iwata zum RSC Anderlecht. Für den belgischen Erstligisten, der den heute 21-Jährigen im Sommer 2024 fest verpflichtete, kam der 1,91 Meter große Stürmer vor allem im Reserveteam RSCA Futures in der zweiten belgischen Liga zum Einsatz und erzielte dort in insgesamt 31 Partien 13 Treffer. In der abgelaufenen Saison war der japanische WM-Teilnehmer an die VV St. Truiden verliehen, erzielte für die Belgier in der Jupiler Pro League in 28 Spielen zehn Tore und bereitete fünf weitere vor.
„Mit Keisuke konnten wir einen spannenden Spieler mit interessanten Anlagen für uns gewinnen. Seine draufgängerische Spielweise wird uns guttun“, sagt SC-Vorstand Jochen Saier. „Er sucht gerne die Tiefe, hat ein gutes Raumgefühl und zudem das Gespür, wie er sich im Strafraum verhalten muss. Eine gewisse Zeit für Integration und Weiterentwicklung wird er sicherlich brauchen – und sie auch bekommen. Wir freuen uns!“
Keisuke Goto selbst wird in einer SC-Mitteilung mit den Worten zitiert: „Der SC Freiburg war schon vor ein paar Monaten sehr interessiert an mir. Ich habe von Anfang an gespürt, dass mich die Verantwortlichen wirklich wollen, das war einer der Hauptgründe, warum ich mich für Freiburg entschieden habe. Ich habe auch einige Spiele in der Europa League gesehen. Für mich ist das ein großer Verein und ich freue mich sehr auf die kommende Saison.“


SC-Neuzugang Keisuke Goto steht aktuell im Kader Japans für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada. Foto: SC Freiburg