Mit der Eröffnung der zentralen Elternschule im Ärztehaus in der Habsburgerstraße 116 stärkt das St. Josefskrankenhaus sein Angebot für die ganzheitliche Begleitung von Familien und werdenden Eltern.
Die neue Elternschule bündelt sämtliche vorhandenen Angebote rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Elternschaft und schafft einen offenen, warmherzigen und kompetenten Raum für Austausch, Lernen und Begegnung. Sie richtet sich an werdende Eltern und Familien aller Konstellationen, unabhängig davon, wo das Kind geboren wird. Unterschiedliche Lebensrealitäten, Familienformen und Bedürfnisse werden gleichermaßen willkommen geheißen. Sie versteht sich als Ort des Austauschs, der Vernetzung und des gemeinsamen Lernens.
Für jeden etwas dabei
Das umfassende Kursprogramm begleitet Familien durch alle Phasen von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Für die Vorbereitung auf die Geburt werden klassische Geburtsvorbereitungskurse für Paare, Alleinerziehende und Mehrgebärende angeboten. Yoga-Kurse ab der zwölften Schwangerschaftswoche sowie Akupunktur unterstützen Körper und Geist, lindern Beschwerden und fördern eine entspannte Vorbereitung auf die Geburt.

Neben Angeboten wie Beckenboden-Workshops in der Schwangerschaft stehen auch für die Zeit nach der Geburt verschiedene Rückbildungskurse auf dem Programm. Kurse wie Babymassage fördern die frühe Bindung, das Angebot der Craniosakraltherapie kann vorbeugend gegen Erschöpfung der Eltern wirken. Ergänzend werden Stillberatung, Still-Café, Einführung in die Beikost sowie Pflegekurse für Neugeborene angeboten. Weitere Angebote nach der Geburt runden das
Programm der Elternschule ab, die aktuell noch nicht ganz barrierefrei, aber mit Unterstützung der Mitarbeitenden erreichbar ist.
Beispielhaft für das innovative Angebot der Elternschule steht die Erste Emotionelle Hilfe (EEH). Diese Fachberatung unterstützt Eltern in schwierigen Momenten – etwa bei belastenden Geburtserfahrungen, unruhigen Babys, Schlafproblemen, chronischer Übermüdung oder Erschöpfung im Wochenbett.


Geburt im St. Josefskrankenhaus. Foto: Isabell Steinert