Eine positive Bilanz für 2025 zog die Baugenossenschaft Familienheim Freiburg: Nicht nur ist das Unternehmen wirtschaftlich gesund, sondern investiert auch stark in den Wohnungsbestand.
Die Baugenossenschaft Familienheim Freiburg hat im Geschäftsjahr 2025 mit Investitionen von 14,5 Millionen Euro in Neubau und Bestand erneut einen Höchststand erreicht. Das geht aus einer Pressemitteilung der Familienheim Freiburg Baugenossenschaft hervor. Demnach floßen zwölf Millionen Euro in die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestands. 2,5 Millionen Euro investiert die Familienheim in Neubauprojekte, vor allem in den Erwerb eines Grundstücks in Umkirch.
Die Bilanzsumme lag zum Stichtag 31. Dezember 2025 bei 166,4 Millionen Euro und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Der Jahresüberschuss belief sich auf rund 2,8 Millionen Euro, was leicht unter dem Vorjahreswert liegt. Die Eigenkapitalquote stieg von 48,4 auf 49,7 Prozent und erhöhte damit laut Genossenschaft die finanzielle Stabilität des Unternehmens.
Ein Teil des Bilanzgewinns in Höhe von 360.000 Euro wird als Dividende an die 8.115 Mitglieder ausgeschüttet, was vier Prozent je Genossenschaftsanteil entspricht. Der Großteil des Überschusses – etwa 2,4 Millionen Euro – wurde in die Rücklagen eingestellt. Die Vertreterversammlung entlastete Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2025.
Im Rahmen der Vertreterversammlung stellte sich zudem der neue Vorstand vor. Alexander Ehrlacher übernimmt den kaufmännischen Bereich von Christian Brokate, der Ende März aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Georg Selinger wurde als nebenamtlicher Vorstand berufen und bringt die für die genossenschaftliche Spareinrichtung erforderlichen Qualifikationen mit. Ab 1. August wird Markus Scherrle den Vorstand im technischen Bereich komplettieren.
Die durchschnittliche Kaltmiete lag 2025 bei 7,61 Euro pro Quadratmeter und damit deutlich unter dem Freiburger Mietspiegel, der für 2025/2026 eine ortsübliche Vergleichsmiete von 10,81 Euro pro Quadratmeter ausweist. Aufgrund gestiegener Kosten, insbesondere durch die Anforderungen des Klimaschutzes, wird die Genossenschaft in diesem Jahr Mieterhöhungen vornehmen, die den Abstand zur Vergleichsmiete verringern werden.
Zum Jahresende 2025 verwaltete die Familienheim Freiburg 2.756 Wohnungen, 37 gewerbliche Einheiten sowie 2.066 Garagen und Stellplätze. Die Spareinrichtung der Genossenschaft verzeichnete zum Stichtag Spareinlagen in Höhe von 43,9 Millionen Euro. Die Zahl der Mitglieder sank leicht auf 8.115.


Geplantes Neubauvorhaben der Familienheim Freiburg am Kaiserstuhlring in Umkirch. Foto: Familienheim Freiburg eg