In einem engen Spiel gewinnen die Erstliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg ihr Derby gegen die Baden Volleys aus Karlsruhe mit 3:2.
Vor 1.500 Heimspiel-Zuschauern in der Act Now Halle am Samstagabend konnten sich die Erstliga-Volleyballer der FT 1844 Freiburg im Derby gegen Karlsruhe durchsetzen. Zu den herausragenden Akteuren zählte Freiburgs Charlie Figy.
Im Block war der 1,95-Mann der Affenbande von den Gästen aus Karlsruhe kaum zu überwinden, im Angriff bestach er mit herausragender Quote (77%) und im Aufschlag überzeugte er mit einem Mixtape aus Hybrid-Aufschlägen, harten Sprungangaben und Standfloats – beim 3:2- Sieg der Volleyballer von der Schwarzwaldstraße war Figy der überragende Mann. +15 Punkte standen am Ende auf seinem persönlichen Statistik-Board.
„Charlie war brutal“, gab 1844-Manager Florian Schneider hinterher zu Protokoll. Und in der Tat hielt Figy als einer der wenigen Akteure über die komplette Dauer des 2-Stunden-Marathon-Matches die Form hoch. Während die Leistung ansonsten bei Heim- und Gast Team stark schwankte, blieb der Blondschopf eine Konstante. „Das hat uns extrem geholfen, dass er so verlässlich war“, stellte auch Trainer Wolfgang Beck fest. Der ausverkaufte Dschungel sah über zwei Stunden lang ein abwechslungsreiches und am Ende auch spannendes Spiel. Gerade im zweiten Satz hielt die Affenbande dem stärker werdenden Aufschlagsdruck der Gäste nicht stand. „Da waren wir fahrig, haben zweite Bälle reinfallen lassen und Shots nicht verteidigt, das passiert uns normalerweise nicht“, befand Beck.
Weiter geht es für die Freiburger kommende Woche bei Aufsteiger Ludwigsburg. In der Hinrunde verletzte sich damals Figy bei einer 21:20-Führung im ersten Satz. Mit der Verletzung kam ein Bruch ins Freiburger Spiel, und Ludwigsburg spielte sich mit ihrem starken Diagonalangreifer Oumene in einen Rausch. Mittlerweile ist Figy wieder fit, wie er eindrucksvoll unter
Beweis stellte.

