Die Bauverein Breisgau eG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Die Vorstandsmitglieder Marc Ullrich und Jörg Straub sehen die Genossenschaft wirtschaftlich gut aufgestellt und wollen – sofern die Rahmenbedingungen es zulassen – wieder verstärkt in den genossenschaftlichen Wohnungsbau investieren.
Zum Jahresende 2025 zählt die Bauverein Breisgau eG 26.573 Mitglieder und bewirtschaftet 5.155 eigene Wohnungen sowie 173 Gewerbeeinheiten der sozialen Infrastruktur. Darüber hinaus werden 3.119 Wohnungen nach dem Wohnungseigentumsgesetz verwaltet.
Im vergangenen Jahr investierte die Genossenschaft rund 24,8 Millionen Euro in Neubau und Modernisierung. Aktuell entstehen neue Wohngebäude in Herbolzheim und Gottenheim. Ein besonderes Pilotprojekt wurde gemeinsam mit der Erzbischof Hermann Stiftung in Kirchzarten realisiert: Dort konnten 15 besonders preisgedämpfte Neubauwohnungen übergeben werden.
Die hohe Nachfrage nach genossenschaftlichem Wohnraum zeigt sich in einer geringen Fluktuationsquote von 5,2 Prozent. Mit einer durchschnittlichen Nutzungsgebühr von 8,05 Euro pro Quadratmeter trägt die Bauverein Breisgau eG weiterhin zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes in Freiburg und der Region bei. Trotz anspruchsvoller wirtschaftlicher Rahmenbedingungen erwirtschaftete die Genossenschaft bei einer Bilanzsumme von rund 374 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von 7,9 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg auf 144,8 Millionen Euro und bildet die Grundlage für Investitionen in bezahlbaren Wohnraum sowie in Klima- und Umweltschutz.


Das Stiftungshaus der Bauverein Stiftung in Kirchzarten. Foto: Bauverein