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Prognose: Stadt Freiburg erwartet im Haushaltsjahr 2026 geringere Steuereinnahmen

Rathaus FreiburgDie Steuerschätzung lässt geringere Einnahmen für den städtischen Haushalt erwarten. Foto: Joers

Im ersten Finanzbericht zum Haushaltsjahr 2026 meldet Freiburg deutlich geringere Steuereinnahmen, vor allem bei der Gewerbesteuer. Trotz Finanzhilfen vom Land bleibt die Haushaltslage angespannt.

Der erste Finanzbericht für das laufende Haushaltsjahr liegt vor und informiert über die Prognose der Haushaltsentwicklung bis zum 31. Dezember. Demnach wird das ordentliche Ergebnis auf 15,73 Millionen Euro prognostiziert, das ist schlechter als geplant (21,54 Millionen Euro).

Der erwartete Zahlungsmittelüberschuss aus der Ergebnisrechnung liegt bei 35,94 Millionen Euro und somit aktuell deutlich unter dem Planwert von 70,22 Millionen Euro. Auf Basis der Mai-Steuerschätzung steigen die Steuereinnahmen der Gemeinden geringer als in der Oktober-Steuerschätzung erwartet. Laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung betrifft ein großer Teil der möglichen Einnahmerückgänge die Gewerbesteuer, die derzeit sehr schwanke. Zugleich steigen die Ausgaben der Kommunen in vielen Bereichen weiter an.

Die vom Land im Jahr 2025 angekündigten Finanzhilfen für 2026 sind bereits mit rund 23 Millionen Euro eingegangen. Die herausfordernde Haushaltsentwicklung bleibt aber bestehen. Die Zahlung vom Land habe die Liquidität im ersten Halbjahr 2026 stabilisiert.