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Tarifkonflikt: Dreitägiger Warnstreik trifft Universitätsklinikum Freiburg

StreikAm Freiburger Uniklinikum wird drei Tage gestreikt. Symbolfoto: Adobe.Stock / Thauwald.pictures

Am Universitätsklinikum Freiburg startet am Montag ein dreitägiger Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. Notaufnahmen bleiben geöffnet, doch Patienten müssen mit deutlichen Einschränkungen rechnen.

Am Universitätsklinikum Freiburg beginnt am Montag, 6. Juli, ein dreitägiger ganztägiger Warnstreik, zu dem die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Beschäftigten aufgerufen hat. Das teilt das Universitätsklinikum Freiburg in einer Pressemitteilung mit. Der Warnstreik ist für Montag, 6. Juli, Dienstag, 7. Juli, und Mittwoch, 8. Juli angesetzt.

Zwischen der Gewerkschaft und dem Klinikum wurde eine Notdienstvereinbarung geschlossen, die sicherstellen soll, dass keine Patientinnen und Patienten zu Schaden kommen und alle notfallmedizinischen Eingriffe, die Intensivpflege sowie dringende Operationen weiterhin stattfinden können.

Dies gilt auch für die Versorgung in der Geburtshilfe, der Onkologie und der Kinderheilkunde. Während des Warnstreiks könne es jedoch zu längeren Wartezeiten kommen. Sollte es notwendig sein, geplante Operations- oder Ambulanztermine abzusagen, informiert das Universitätsklinikum die betroffenen Patientinnen und Patienten direkt. Patientinnen und Patienten werden gebeten, am Streiktag nach Möglichkeit auf andere Notaufnahmen auszuweichen.

Anlass des Warnstreiks ist die dritte und vorerst letzte Verhandlungsrunde am 8. Juli. Verdi befürchtet laut eigenen Angaben „Reallohnverluste sowie weitere Verschlechterungen“ durch den Arbeitgeberverband (AGU) der Kliniken und bestreikt deshalb die vier Unikliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm.