Noah Atubolu, ein echtes Freiburger Eigengewächs, plant den nächsten Karriereschritt. Doch wie dieser aussehen wird, steht (noch) in den Sternen. Weil sich der SC Freiburg parallel mit der Backhaus-Verpflichtung für den Atubolu-Abschied absicherte, sah sich der Verein zuletzt sogar gezwungen, Medienberiche gerade zu rücken. Wie geht es weiter?
Auf der Torhüterposition sorgte der SC Freiburg mit dem Transfer des Bremers Mio Backhaus frühzeitig für Klarheit: Der 21-Jährige wird zur neuen Saison die neue Nummer eins im SC-Kasten. 12 Millionen Euro plus erfolgsabhängiger Boni nahm der Verein für Backhaus in die Hand.
Dass im Umkehrschluss in Medienberichten die These aufgestellt wurde, Freiburgs bisheriger Torwart Noah Atubolu habe sich bei seiner Suche nach einem neuen Verein „verzockt“ und sei zudem in Gesprächen „zu wenig respektvoll“ aufgetreten, löste eine bemerkenswerte Reaktion von Verein und Spieler aus: „Entgegen der aktuellen Berichterstattung betonen wir, dass die Kommunikation mit Atu von beidseitiger Wertschätzung, Respekt und Offenheit gekennzeichnet ist. So war’s bis zum heutigen Tag und so werden wir das auch in Zukunft halten“ – dieses für den SC Freiburg höchst ungewöhnliche Statement teilte der Verein in den sozialen Medien. Und auch Atubolu selbst verlinkte die Klarstellung auf seinen Kanälen.
Von einem Wechsel des Spielers in diesem Sommer ist fest auszugehen, wie die Badische Zeitung schreibt. Bis es zum Vollzug kommt, kann es jedoch noch eine Weile dauern. Als Atubolus Wunschziel gilt die englische Premier League. Einen freien Platz im Tor hatte jüngst Newcastle United zu vergeben, entschied sich nun allerdings für Ewen Jaouen von Stade Reims. Spekuliert wird jetzt, ob Atubolu stattdessen in Spanien fündig wird: Angeblich soll der frühere Bundesliga-Trainer Pellegrino Matarazzo mit dessen Verein Real Sociedad den Freiburger Keeper ins Visier genommen haben. Als weitere Interessenten werden zudem Atlético Madrid sowie in Italien der AC und Inter Mailand sowie die SSC Neapel gehandelt.


Noah Atubolu hat mit starken Leistungen das Interesse anderer Vereine auf sich gezogen. Foto: Detlef Berger