Mit einer Mischung aus professionellem Theater, Zirkus und Clownerie verwandelt das Freiburger Straßentheaterfestival verschiedene Orte in der Stadt in bunte Bühnen. Kultur unter freiem Himmel – kostenfrei, niederschwellig und für alle. Erstmals gastiert es dieses Jahr in Landwasser.
Der vielfältige Stadtteil Landwasser feiert nicht nur sein 60. Jubiläum, sondern bietet auch ideale, lebendige Spielorte für EasyStreet: den Platz der Begegnung im Herzen des Quartiers (Freitag und Samstag) sowie das Ufer des Moosweiher (Sonntag).
Dieses Jahr dürfen sich die Besucher auf ein vielfältiges und multikulturelles Programm aus Figurentheater, Clowns, Akrobatik und bewegenden Geschichten freuen. Liebevoll von einem kleinen Team von Künstlern kuratiert, hat sich EasyStreet inzwischen als feste Größe im Freiburger Kulturleben etabliert und zieht immer mehrere tausend Besucher an.
Das neunte EasyStreet Festival wird am Freitag um 17 Uhr mit der Atari Show von Goma eröffnet – einem Lachmuskeltrainer, der mit Musik und Kreativität Szenen aus dem Nichts entstehen lässt. Ebenfalls zu sehen ist die Möchtegern-Grand-Dame Andreanne Thiboutot aus Belgien mit „Hoopelai“. Den Abschluss bildet um 21 Uhr die traumhaft-surreale Show für Erwachsene „Abattoir Blues“ des Italieners Luigi Ciotta. Ab 15 Uhr geht es am Samstag mit dem schwedischen Zirkus Trattofon weiter. Die Flying Sisters der Company Crelle bringen eine urlustige Straßenshow mit. Und die Akrobaten von Omnivolant treten ebenfalls auf. Außerdem bereichert der Walk-Act des inklusiven Freiburger Theaters fundwerk den Nachmittag mit Masken.
Am Sonntag erzählt Marcelo Miguel eine wunderschöne Freundschaftsgeschichte; Akrobatik in und auf der Tonne zeigt das Frauen-Duo Tonnection, während Luigi Ciotta in seiner zweiten Show in die Rolle eines jonglierenden Zuckerwatteverkäufers schlüpft. Auch Omnivolant haben eine weitere Show dabei: eine poetische, akrobatische Performance. Mehr unter www.easystreetfestival.de.


Das Festival wird mit der Atari Show von Goma eröffnet. Er verwandelt alltägliche Situationen in etwas Absurdes und Komisches. Foto: Piotr Spigiel