Der SC Freiburg zeigt Moral: Nach Rückstand holt Freiburg gegen Wolfsburg ein 1:1 (0:0) – und steht nun vor einem entscheidenden Europapokalabend im eigenen Stadion.
Der SC Freiburg hat sich am 32. Bundesliga-Spieltag mit einem 1:1-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg getrennt. Im Europa-Park Stadion sahen die 32.500 Zuschauer eine insgesamt umkämpfte, phasenweise jedoch zerfahrene Partie.
Die Gäste gingen in der 55. Minute in Führung: Konstantinos Koulierakis traf für Wolfsburg nach einem Eckball und einem mustergültigen Kopfball zur Führung. Freiburg tat sich lange schwer im Offensivspiel, steigerte sich aber im zweiten Durchgang deutlich.
Der Ausgleich fiel schließlich in der 75. Minute: Innenverteidiger Philipp Lienhart traf zum verdienten 1:1 – ebenfalls präzise per Kopf – und brachte den Sport-Club zurück ins Spiel. In der Schlussphase drängten die Freiburger auf den Siegtreffer, doch Wolfsburg verteidigte den Punktgewinn. Freiburg überholte durch den Punkt in der Tabelle Frankfurt und ist nun Siebter. „Der Punkt kann viel wert sein“, sagte Freiburg-Torschütze Lienhart gegenüber DAZN. „Es war wichtig nach Rückstand nicht zu verlieren“, so der Österreicher.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt dem SC Freiburg nicht. Bereits am Donnerstag (21 Uhr / RTL) steht das richtungsweisende Rückspiel im Halbfinale der Europa League gegen Sporting Braga an. Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel benötigen die Breisgauer im eigenen Stadion einen Sieg, um den Traum vom Finaleinzug am Leben zu halten. „Für den ganzen Verein ist es ein historisches Spiel. Wir glauben daran, dass wir es schaffen können“, sagte SC-Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein.


Freiburg sichert sich einen Punkt gegen Wolfsburg – und spielt am Donnerstag um den Einzug ins Europa-League-Finale. Foto: Detlef Berger