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Spezialwissen für den wachsenden Körper im Freiburger St. Josefskrankenhaus

Prof. Dr. med. Thorsten Vowinkel, Chefarzt am Freiburger Josefskrankenhaus. Foto: St. JosefskrankenhausThorsten Vowinkel, Ärztlicher Direktor und Chefarzt am Freiburger Josefskrankenhaus. Foto: St. Josefskrankenhaus

Das Freiburger St. Josefskrankenhaus schärft sein Profil mit spezialisierter Chirurgie für Kinder und Jugendliche – unter anderem mit der Kinderstation „Schatzinsel“

Das St. Josefskrankenhaus in Freiburg richtet seinen Schwerpunkt künftig auf die spezialisierte chirurgische Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Nach der Übergabe der Kinderklinik an das Universitätsklinikum Freiburg konzentriert sich das traditionsreiche Haus, das seit 1886 besteht, auf ein umfassendes Angebot in der Kinder- und Jugendchirurgie. Die Versorgung von Familien und Neugeborenen stellt dabei einen zentralen Bestandteil des medizinischen Angebots dar.

Kinder unterscheiden sich in ihrer Anatomie, Physiologie und emotionalen Entwicklung grundlegend von Erwachsenen. Erkrankungen und Verletzungen im Wachstumsalter erfordern daher spezialisierte Expertise, Erfahrung und angepasste Behandlungskonzepte. Im St. Josefskrankenhaus arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Chirurgie, Kinderanästhesie, Kinderkrankenpflege und Kinderradiologie eng zusammen. Ergänzt wird das Angebot durch einen kinderfachärztlichen Dienst, der die ganzheitliche Versorgung sicherstellen soll. „Diese gelebte Interdisziplinarität ermöglicht es, Diagnostik und Therapie präzise auf die besonderen Bedürfnisse junger Patientinnen und Patienten abzustimmen – medizinisch, pflegerisch und emotional“, betont Thorsten Vowinkel, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie.

Ein zentrales Element ist die Kinderstation „Schatzinsel“, die speziell auf chirurgische Krankheitsbilder ausgerichtet ist und eine kindgerechte Umgebung bietet. 19 examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger begleiten die jungen Patientinnen und Patienten mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen. „Die kontinuierliche Begleitung durch die Eltern ist rund um die Uhr möglich und ein integraler Bestandteil des Behandlungskonzepts“, so Stationsleiterin Margarete Magnus, seit 33 Jahren im St. Josefskrankenhaus.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Kinder- und Jugendtraumatologie. Die Versorgung reicht von Schnitt- und Weichteilverletzungen über Sehnen- und Gelenkverletzungen bis hin zu sämtlichen Frakturen und komplexen Polytraumata. Jede Behandlung orientiert sich am individuellen Wachstumsstadium, Alter und Entwicklungsstand des Kindes und erfolgt nach den aktuellen Standards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) unter Berücksichtigung der besonderen Risiken im Kindesalter.

Das St. Josefskrankenhaus ist als regionales TraumaZentrum im Traumanetzwerk der DGU zertifiziert und zählt zu den größten Notarztstandorten Baden-Württembergs. Auch minimalinvasive chirurgische Eingriffe und eine hochspezialisierte Kinderradiologie gehören zum Angebot.