bz.medien-logo

Theater der Immoralisten: „Mister Tomato“ ist eine Parabel über die USA unter Trump

In einer amerikanischen Kleinstadt geschehen mysteriöse Dinge: Nachbarn und Freunde wirken wie Klone ihrer selbst – dahinter steckt eine große Verschwörung.In einer amerikanischen Kleinstadt geschehen mysteriöse Dinge: Nachbarn und Freunde wirken wie Klone ihrer selbst – dahinter steckt eine große Verschwörung. Foto: Theater der Immoralisten

Das neue Stück des Theaters der Immoralisten feiert am 30. April Premiere. Beeinflusst von dem 50er-Jahre Science-Fiction-Film „Invasion aus dem All“ hat Autor und Regisseur Manuel Kreitmeier mit „Mister Tomato“ eine absurd- komische und vielleicht gerade deshalb kongeniale Parabel über das Amerika unter Donald Trump erdacht.

Forestville – eine beschauliche Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. Berühmt für seine Weihnachtsbäume und die nette Nachbarschaft. Als die Ärztin Elaine Kildrane von einem Kongress aus New York zurückkommt, wird sie jedoch Zeugin mehrerer Vorfälle, bei denen Menschen ihre nächsten Verwandten nicht wiederzuerkennen glauben. Die ganze Stadt scheint seltsam verändert: Nachbarn, Freunde, Bekannte wirken tatsächlich wie gehirngewaschene Klone ihrer selbst. Und es werden immer mehr.

Elaine, der Sheriff und die Sekretärin des Bürgermeisters kommen langsam einer groß angelegten Verschwörung unter Führung eines ominösen „Mister Tomato“ auf die Spur. Denn für den Slogan „Make Forestville great again“ scheinen die Stadtoberen sogar bereit die eigene Bevölkerung austauschen zu lassen. Und der Zombiemob duldet keine Opposition.

Premiere am 30. April 20 Uhr, weitere Aufführungen am 2., 7.,8.,9.,14.,15.,16.,21., 22., und 23. Mai sowie am 2., 7., 8., 9., 14., 15., 16., 21., 22. und 23. Mai, jeweils 20 Uhr. Karten (16 bis 26 Euro) bei Reservix, unter www.bz-ticket.de und www.immoralisten.de.