Der SC Freiburg steht erstmals im Halbfinale der Europa League. Beim spanischen Erstligisten Celta Vigo gewannen die spielstarken Breisgauer nach 3:0 im Hinspiel klar mit 3:1 (2:0). Der nächste Gegner heißt Sporting Braga.
Historischer Abend für den SC Freiburg: Dank eines von Anfang dominanten Auftritts beim spanischen Erstligisten Celta Vigo stehen die Südbadener erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in einem europäischen Halbfinale. Die Breisgauer knüpften praktisch nahtlos an das dominante 3:0 aus dem Hinspiel an. Für die 1.500 mitgereisten Freiburg-Fans wurde es ein wahres Fußballfest.
Die Führung für die Elf von Trainer Julian Schuster fiel durch ein Traumtor: Igor Matanovic traf per Direktabnahme von der Strafraumkante (33.). Die Vorlage mit dem Kopf lieferte Jordy Makengo, der knapp nicht im Abseits stand. Nur sechs Minuten später erhöhte Yuito Suzuki nach einem schönen Doppelpass mit Niklas Beste auf 2:0. In der gesamten ersten Halbzeit ließen die zweikampfstarken und organisiert auftretenden Freiburger keine Chance der Gastgeber aus Galicien zu.
Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit war erneut Suzuki zur Stelle: Zentral vor dem Fünfmeterraum brachte der japanische Nationalspieler den Ball zum 3:0 im Tor (50.) unter. In der Folge nahmen die Breisgauer das Tempo heraus, behielten aber weiterhin die Spielkontrolle. Erst kurz vor dem Schlusspfiff gelang den Gastgebern der Ehrentreffer: Williot Svedberg traf zum 3:1-Endstand (90.+1).
Im Halbfinale trifft der SC Freiburg auf den portugiesischen Erstligisten SC Braga, die im Viertelfinale Betis Sevilla bezwangen. Das Halbfinale startet für Freiburg zunächst auswärts am 30. April, das Rückspiel steigt am 7. Mai im Freiburger Europa-Park Stadion.


Der SC Freiburg war für Celta Vigo eine Nummer zu groß. Archivfoto: Detlef Berger