Er macht es möglich, dass Jorge González , Klaus Kinski, Stefan Raab, Oliver Kahn und Robert Habeck mit Jesus diskutieren – und das in Personalunion. Wirklich prominent ist nur, wer von ihm schon einmal parodiert wurde. Nicht zuletzt deshalb bettelte Thomas Gottschalk ihn bei der Verleihung der Goldenen Kamera an: „Gib es mir!“ Die Antwort kam prompt und in Kinski-Manier: „Arschloch“.
Berühmt wurde Comedian Max Giermann, der wieder in Freiburg wohnt, durch Switch, Switch Reloaded, Extra 3 oder Sketch History. Auch in der Show „Last One Laughing“ bewies er Humor und vor allem vollen Einsatz – um den Sieg einen Schritt näher zu kommen, rasierte er seinen Kopf und gewann 2021 die zweite Staffel der Show. Bei den neuen Folgen (ab 14. Mai bei Aamzon Prime Video) ist er auch wieder dabei.
Ausgezeichnet wurde er mehrfach – mit dem Deutschen Comedypreis, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis. Seinen größten Lacher bekam er laut eigener Aussage allerdings, als er, geblendet vom Scheinwerferlicht, aus Versehen gegen eine Wand gelaufen ist.
Er ist aber Autor, Regisseur und Synchronsprecher und war erst vergangenen Sonntag in einer Rolle im „Tatort“ zu sehen. Die jüngsten Schlagzeilen machte er jedoch mit Zeichnungen und Gemälden, die in Berlin ausgestellt werden. Außerdem produziert er seinen eigenen Wein unter dem Label „Gier“ im Markgräflerland.
Max Giermann ist am Freitag, 24. April um 19 Uhr zu Gast bei Ida Wülfert und Neo Ulmann bei „Nachgefragt“ am Rotteck Gymnasium. „Wir freuen uns über ein Gespräch über Kunst und Krempel, Lachen und Weinen, und die Frage, wie viel Clown wir frühstücken müssen, um die politische Weltlage zu ertragen“, so die Veranstalter.


Comedian Max Giermann
plaudert bei „Nachgefragt“
mit Freiburger Schülern. Foto: Menschfotograf