Die Gefäßchirurgie- und Endovaskularchirurgie am St. Josefskrankenhaus Freiburg wächst rasant. Chefarzt Abidin Karatas setzt auf ein ganzheitliches Konzept. Was das für Patienten bedeutet?
Die Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie am St. Josefskrankenhaus Freiburg verzeichnet seit ihrer Gründung vor eineinhalb Jahren einen deutlichen Anstieg der Patientenzahlen und behandelt aktuell rund 750 Patienten pro Jahr mit komplexen Gefäßerkrankungen. Das geht aus einer Mitteilung des St. Josefskrankenhauses hervor. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, verstärkt die Klinik unter Leitung von Chefarzt Abidin Karatas kontinuierlich ihr ärztliches Fachpersonal. Ziel sei es, trotz hoher Auslastung eine hochwertige und kontinuierliche Betreuung sicherzustellen.
Die Klinik behandelt unter anderem Erkrankungen wie die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) – auch als „Schaufensterkrankheit“ bekannt – sowie Aneurysmen und Venenthrombosen, deren Diagnostik oft besonders anspruchsvoll sei. Zu den Schwerpunkten der Klinik zählen die Aortenchirurgie, Bypassverfahren sowie komplexe gefäßchirurgische Eingriffe. Das Versorgungskonzept umfasst dabei sowohl offene chirurgische als auch minimalinvasive Eingriffe und bezieht alle relevanten Fachdisziplinen direkt ein. Enge Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten sowie spezialisierte Sprechstunden sollen eine nahtlose und patientenorientierte Behandlung gewährleisten.
„Von der Erstdiagnose über die operative Therapie bis zur Nachsorge – unsere Patientinnen und Patienten bleiben während des gesamten Behandlungsprozesses in unserer Verantwortung“, betont Chefarzt Abidin Karatas. „Ergänzend zur medizinischen Versorgung ist auch die Qualität der pflegerischen Versorgung ein zentraler Erfolgsfaktor des sehr individuellen Therapiekonzeptes.“ (fwb)


Chefarzt Abidin Karatas, Doppel-Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie am St. Josefskrankenhaus in Freiburg. Foto: Artemed Kliniken Freiburg