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Herzrhythmusbehandlung: Freiburger St. Josefskrankenhaus als Zentrum zertifiziert

St. Josefskrankenhaus Artemed Kliniken FreiburgAusgezeichnete Kardiologie am St. Josefkrankenhaus (v.l.n.r.): Dr. Luca Trolese, Prof. Dr. Dr. Michael Brunner, Dr. Shota Tohoku. Foto: Artemed Kliniken Freiburg

Die Kardiologie am St. Josefskrankenhaus Freiburg gehört zu den Top-Zentren für Vorhofflimmern in Baden-Württemberg. Das wurde nun durch eine DGK-Zertifizierung offiziell bestätigt.

Das St. Josefskrankenhaus Freiburg ist nach einem erfolgreich bestandenen Audit von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als eines von nur zehn Vorhofflimmerzentren in Baden-Württemberg zertifiziert worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des St. Josefskrankenhauses hervor. Die Auszeichnung, die üblicherweise Universitätskliniken und großen Maximalversorgern verliehen wird, bestätigt laut Klinikleitung den hohen Spezialisierungsgrad des Hauses auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen und unterstreicht den über die Region hinaus wirkenden Erfolg des ganzheitlichen Ansatzes in der Patientenversorgung.

„Die DGK-Zertifizierung sowie die vor wenigen Monaten von der DGK bestätigte Zusatzqualifikation ‚Spezielle Rhythmologie‘ belegen die fundierte Fachkompetenz unseres seit vielen Jahren eng zusammenarbeitenden Teams im Bereich Vorhofflimmern und Rhythmologie“, betont Professor Michael Brunner, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Rhythmologie und Internistische Intensivmedizin. Für Patientinnen und Patienten bedeute dies eine Behandlung auf hohem medizinischem Niveau, die einen „ganzheitlichen Ansatz“ verfolge und auch „begleitende internistische Erkrankungen wie Diabetes, COPD oder Magen-Darm-Erkrankungen“ berücksichtige – von der Diagnostik bis zur Nachsorge.

Die rhythmologische Sektion der Klinik untersucht die elektrischen Eigenschaften des Herzens und ist auf die Diagnose und Behandlung von Herzrhythmusstörungen spezialisiert. Das Leistungsspektrum reicht von präziser Diagnostik und Elektrokardioversion über medikamentöse Therapien bis hin zu komplexen Verfahren wie Katheterablationen und Implantationen von Herzschrittmachern oder Event-Recordern.

„Unsere Aufgabe ist es, die individuelle Herzrhythmusstörung genau zu analysieren und Risiken abzuwägen“, so Luca Trolese, Sektionsleiter Rhythmologie, um so gemeinsam mit den Patienten ein „passgenaues Therapiekonzept“ zu entwickeln. Oberarzt Dr. Shota Tohoku ergänzt: „Dabei verlieren wir nie den Menschen aus dem Blick: medizinische Qualität und persönliche Betreuung gehen bei uns Hand in Hand.“

Das St. Josefskrankenhaus wurde 1886 von den Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul gegründet und ist heute zentrale Anlaufstelle für die Grund-, Regel- und Spezialversorgung im Freiburger Raum. Weitere Informationen unter www.josefskrankenhaus-freiburg.de.