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Freiburger Morat-Hallen eröffnet: Ausstellungen zeigen zeitgenössische Kunst

In den Morat-Hallen sind derzeit zwei Ausstellungen zu sehen.In den Morat-Hallen sind derzeit zwei Ausstellungen zu sehen. Foto: Marc Doradzillo

Drei riesige Hallen, knapp 2.000 Quadratmeter Fläche: Das weitläufige Gebäude an der Lörracher Straße 31 ist als Sitz des Morat-Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft bekannt. Am Freitag haben Oberbürgermeister Martin Horn und Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach die traditionsreichen Morat-Hallen mit zwei Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst eröffnet.

Im Mai 2024 hat die Stadt das Gebäude gekauft und anschließend saniert – ermöglicht durch eine großzügige Spende der in Freiburg lebenden Mäzenin Gertraud Hurrle.

In der mittleren Halle findet die Städtische Galerie, zuvor im Kunsthaus L6 untergebracht, auf knapp 240 Quadratmetern ein neues – und deutlich größeres – Zuhause. Genau wie in der Vergangenheit sind hier wechselnde Ausstellungen zu sehen. In der Halle Nord ist ein neuer Ort für die Freiburger sowie die nationale und internationale Kunstszene entstanden. Ausstellungen, Performances, Projekte: Die knapp 300 Quadratmeter große Halle bietet Platz für unterschiedlichste Formate.

Die Städtische Galerie zeigt bis zum 15. März „Following – some kind of same – π“; mit Malerei-, Keramik- und Holzreliefarbeiten von Tim Bohlender, Tanja Goetzmann und Nozomi Tanabe. In der Halle Nord ist bis zum 29. März „Fields of Un/rest“ zu sehen. Darin fragen die Künstler Philip Beck, Betty Blumenstock, Arne Grashoff und Benjamin Koglin sowie die Kuratorin Sharleena Rosing: Was bedeutet es, in einer von Krisen geprägten Gegenwart Kunst zu produzieren?

In der südlichen Halle ist weiterhin das Lebenswerk von Eva-Maria und Franz Armin Morat gelagert. Ein bedeutender Teil der Sammlung steht bereits als Dauerleihgabe den Städtischen Museen zur Verfügung und ist damit der Öffentlichkeit zugänglich.

Der Eintritt zu beiden Ausstellungen ist frei. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr.