Acht Kandidatinnen und Kandidaten wollen bei der Oberbürgermeisterwahl am 26. April in Freiburg antreten – mehr als bei der letzten OB-Wahl im Jahr 2018. Die meisten Bewerber stellen sich als parteilose Kandidaten zur Wahl, darunter auch der Amtsinhaber Martin Horn, der eine zweite Amtszeit anstrebt. Horn kann auf die Unterstützung von SPD, FDP und Volt sowie der Freiburg-Initiative „Wir für hier“ zählen.
Sieben Herausforderer
Zu Horns Herausforderer zählen die frühere Stadträtin Monika Stein, die für ein links-grünes Bündnis antritt. Ebenfalls antreten werden der Lehrer Dejan Mihailovic, die Gesundheitscoachin Valerie Tabea Schult, Martin Borgmann (Die Partei) sowie Claudio Probst für die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands. Außerdem gab der Jurist und frühere Stadtrat Florian Braune seine Kandidatur bekannt. Unterstützt wird der 48-Jährige von einer eigenen Wählergemeinschaft mit dem Namen „Freiburg wir lieben dich“. Er ist Mitglied der Freien Wähler, die jedoch bei dieser Wahl keinen Kandidaten explizit empfehlen werden.
Der achte Kandidat ist Unternehmer und Herrenelferrat-Präsident Achim Wiehle. Der 54-Jährige kann auf die Unterstützung der CDU setzen, die sich bei einer Mitgliederversammlung für Wiehle aussprach. „Er ist mit seiner Persönlichkeit, seiner Haltung und seinen Zielen für die CDU absolut unterstützenswert“, so der Kreisvorsitzende Bernhard Rotzinger.


Wer regiert künftig als Oberbürgermeister von Freiburg? Foto: Joers