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Kaum noch Einsätze: SC Freiburg verleiht Junior Adamu zu Celtic Glasgow

Der SC Freiburg hat kurz vor Transferschluss seinen Kader weiter verschlankt. Nachdem in der Vorwoche bereits Eren Dinkci nach Heidenheim verliehen werden konnte, folgte Anfang dieser Woche Junior Adamu. Mit beiden Personalien reagiert der SC auf die veränderte Rangordnung in der Freiburger Offensive.

Schon am Sonntag bei der Last-Minute-Niederlage in Stuttgart stand Adamu nicht mehr im Freiburger Kader. Zu diesem Zeitpunkt galt es Medienberichten bereits als ausgemacht, dass der SC den 24-jährigen Österreicher per Leihgeschäft abgeben wolle. Ziel des Winter-Transfers sollte der schottische Erstligist Celtig Glasgow werden. Die offizielle Bestätigung folgte am Dienstagmorgen. „Ich freue mich sehr, hier zu sein und ich kann es kaum erwarten, anzufangen“, sagt Adamu bei seiner Vorstellung in Glasgow. Bis zum Sommer wird der Offensivspieler für den schottischen Rekordmeister auf Torejagd gehen.

Mit Adamus Leihe und auch der Rückkehr von Eren Dinkci trägt der Sport-Club der veränderten Rangordnung in der SC-Offensive Rechnung. Weil sich im Laufe dieser Saison zunehmend Yuito Suzuki, Niklas Beste, Derry Scherhant und jüngst auch Igor Matanovic in den Fokus spielen konnten, bekamen Dinkci und Adamu immer weniger Spielminuten. Und im Januar durfte auch noch Africa-Cup-Rückkehrer Cyriaque Irié in zwei Freiburger Spielen als Einwechselspieler ran.

„Junior hat sich unbestritten immer in den Dienst der Mannschaft gestellt, seine Einsatzzeiten waren zuletzt allerdings für ihn und für uns nicht befriedigend – hier erhoffen wir uns mit der Leihe zu Celtic eine neue Dynamik“, sagt Sportdirektor Klemens Hartenbach über den temporären Abschied von Adamu, der im Sommer 2024 von RB Salzburg nach Freiburg gewechselt war. In der aktuellen Saison kam er lediglich neunmal in der Bundesliga und neunmal in den Pokalwettbewerben zum Einsatz.

Sportlich geht es für den SC am Samstag (15.30 Uhr /Sky) im Heimspiel gegen das abstiegsbedrohte Werder Bremen weiter, die sich gerade von ihrem Trainer Horst Steffen getrennt haben. SC-Coach Julian Schuster freut es, dass sein Team unter der Woche einmal spielfrei hat. „Immer noch eine kurze Woche,