Drama in der Freiburger Innenstadt: Ein Mann soll sich in der Freiburger Innenstadt versucht haben, mit einem Sprung aus dem Fenster das Leben zu nehmen. Dabei stürzte er auf eine Passantin. Das berichtet die Badische Zeitung.
Der tragische Vorfall soll sich demnach am Dienstag gegen 19 Uhr in der Kaiser-Joseph-Straße, Freiburgs zentraler Einkaufsmeile, ereignet haben. Der Mann soll bei einem mutmaßlichen Suizidversuch aus einem Fenster im dritten Stock eines Gebäudes gesprungen sein. Genau in dem Moment lief eine unbeteiligte Passantin auf dem Gehweg vorbei und wurde von dem Körper des Mannes getroffen. Der Mann sei der jungen Frau demnach direkt auf den Kopf gefallen. Ein Ersthelfer war sofort zur Stelle, um der Frau zu helfen. Wie sich erst später herausgestellt habe, soll sich die Frau laut BZ-Informationen durch die Wucht des Aufpralls eine schwere Verletzung im Nackenbereich zugezogen haben. Sie musste demnach operiert werden.
Wie die BZ außerdem berichtet, soll der Mann den Sturz zunächst schwer verletzt überlebt haben und musste in einer Klinik reanimiert werden. Ob er den Suizidversuch überlebt habe, sei am Donnerstag demnach nicht bekannt gewesen. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall (zum BZ-Artikel geht es hier).
Info: Haben Sie suizidale Gedanken oder diese bei einem Angehörigen oder einer Bekannten festgestellt? Hilfe gibt es bei der Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222, www.telefonseelsorge.de.


In der Kaiser-Joseph-Straße in Freiburg soll ein Mann bei einem mutmaßlichen Suizidversuch mit voller Wucht auf eine unbeteiligte Frau gesprungen sein. Symbolfoto: Joers